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26
Sep

Neue VBB E-Mobilitätsstation in Reesdorf

Die Nachfrage nach E-Bikes ist derzeit höher denn je. Die Vorteile von E-Bikes liegen klar auf der Hand. Viele kurze und mittlere Distanzen werden nicht mehr mit dem Auto zurückgelegt, sondern können leicht mit dem E-Bike bewältigt werden. Der positive Nebeneffekt: Das Auto bleibt stehen, Kosten für Sprit werden eingespart und der CO2-Ausstoß wird, bei Nutzung von 100% Ökostrom von Ihrer VBB, komplett vermieden.

E-Bikes, aber auch Elektroautos können nun an der neuen VBB E-Mobilitätsstation in Reesdorf (Dorfstraße 8, direkt am Bürgerhaus) wieder aufgeladen werden. Denn neben der E-Bike-Ladestation wurde auch eine VBB-Wallbox (siehe Bild ganz links) zum Beladen von Elektroautos direkt nebenan installiert.  „Mit der Erneuerung unseres Feuerwehrhauses, welches dem Bürgerhaus direkt anhängt, haben wir Platz und den optimalen Standort für die beiden Ladestationen gefunden“, erklärt Bernd Jamrath, Bürgermeister von Reesdorf. „Wir freuen uns, dass die zahlreichen Radfahrer hier auf diesem schönen Plätzchen pausieren und nebenbei den Akku ihres E-Bikes aufladen können.“ Besucher die Ihr E-Auto aufladen möchten, müssen sich allerdings zuerst bei Herrn Jamrath anmelden, damit die Ladung freigeschaltet werden kann.

Die E-Bike-Ladestation bietet Platz für 3 Fahrräder gleichzeitig. In dem jeweiligen Fach (siehe Foto links) lässt sich der Fahrradakku bequem aufladen. Der Helm und andere, vorübergehend nicht benötigte Dinge, lassen sich dort ebenfalls sicher verwahren. Abschließen lässt sich das Fach mit dem eigene Fahrradschloss. An den drei Steckdosen pro Fach kann z.B. gleichzeitig auch das eigene Handy, E-Scooter oder E-Rollstuhl geladen werden. Der benötigte Ökostrom wird dabei von der Gemeinde Reesdorf kostenlos zur Verfügung gestellt.  

Ansprechpartner im Vertrieb der VBB: Christoph Schultz, Frank Kardel, Timo Büschel, Anja Reymann

26
Sep

Öffentliche Bekanntgabe: Neue Gaspreise ab 1.10.2022

26
Sep

Kostensteigerungen werden über neue Umlagen weitergegeben

Seit dem 23.06.2022 ist die „Alarmstufe“ (Stufe 2) aus dem „Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland“ ausgerufen. Mittlerweile wurde das Energiesicherungsgesetz (EnSiG) um den §26 ergänzt. Die enormen Kostensteigerungen bei der Umstellung „weg von Russischem Gas“ und bei der notwendigen Befüllung der deutschen Gasspeicher werden so ab Oktober auf die Endverbraucher umgelegt. D.h. die derzeitigen Mehrkosten werden gleichmäßig auf alle Gas-Endkunden verteilt, ähnlich wie es im Strombereich in der Vergangenheit beim Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) gewesen ist. Künftig gibt es also bei jeder Kilowattstunde Gas Aufschläge. Die Einnahmen aus der neuen Umlage nach §26 Energiesicherungsgesetz (EnSiG) und der Speicherumlage nach §35e EnWG fließen dann in Pools bei dem Marktgebietsverantwortlichen THE (Trading Hub Europe), aus dem die Mehrkosten, vor allem bei Gasimporteuren und Speicherbetreibern, gedeckt werden. Die Auszahlungen sollen von der Höhe her ausreichen, um Insolvenzen zu verhindern,

heißt es aus dem Wirtschaftsministerium.

Um Gas einzusparen wurden bereits zahlreiche alte, bereits stillgelegte fossile Kraftwerke (z.B. Kohle) oder Kraftwerke, die lediglich als Reserve dienten, nun wieder, im Ersatz für Gaskraftwerke, zur Stromerzeugung eingesetzt. Dies hat die Bundesregierung im geänderten Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz (EKBG) geregelt.

Um die Kosten, die durch diese Umstellung von Gas- zurück auf andere fossile Kraftwerke entstehen, finanzieren zu können, soll ebenfalls eine neue Umlage beim Strom voraussichtlich zum 01.01.2023 eingeführt werden.

Fest steht aber, Verbraucher müssen sich, nicht zuletzt auch aufgrund der sehr stark gestiegenen Beschaffungskosten an den Strom- und Gasbörsen, langfristig auf ein zwei- bis dreifach erhöhtes Preisniveau für Gas und Strom einstellen.

Unterm Strich bleibt in der ganzen Angelegenheit nur festzustellen, dass der massive, beschleunigte Ausbau Erneuerbarer Energien der einzige Weg aus der derzeitigen Energiekrise, aus der Klimakrise und auch aus der Energieabhängigkeit Deutschlands ist !  Deshalb wäre aus unserer Sicht ein Notfallplan für den Ausbau Erneuerbarer Energien besser und wichtiger als ein Notfallplan Gas.

Ansprechpartner im Vertrieb der VBB: Christoph Schultz, Frank Kardel, Timo Büschel, Anja Reymann